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Aktuelles : Praxistest für den Tischknigge: Die Unterbergs laden ein - 03/14
31.08.2015 18:35 (1567 x gelesen)

Praxistest für den Tischknigge: Die Unterbergs laden ein zum Geschäftsessen

Das Ehepaar Unterberg hat sich schick gemacht, denn Markus Unterberg hat Harry Oberwasser - einen wichtigen Kundenund dessen Frau zu einem gemeinsamen Essen in ein edles Lokal eingeladen. Damit auch alles glatt läuft, haben sich die Unterbergs vorher genau informiert, was zu den modernen Tischetiketten gehört. Denn obwohl es ein Essen im privaten Rahmen ist, spielt auch das Geschäftliche eine nicht geringe Rolle – da will sich der selbstständige Unternehmer nicht blamieren oder gar seinen guten Kunden vor den Kopf stoßen. Schauen wir mal, wie der Abend verläuft... 



1. Begrüßung
Die Unterbergs kommen pünktlich am Lokal an – die erste wichtige Knigge-Regel ist damit bereits erfüllt. Direkt vor der Eingangstür treffen sie auf das Ehepaar Oberwasser. Markus Unterberg ergreift als Gastgeber die Initiative und reicht zuerst Roswitha Oberwasser und dann ihrem Mann die Hand. Danach stellt er seine Frau vor. Die Oberwassers begrüßen ihrerseits nun Karin Unterberg und man tauscht einige höfliche Worte aus. Nach der Begrüßungszeremonie kann es hinein ins Lokal gehen.

2. Betreten des Lokals
Nun hat Herr Unterberg als Gastgeber die Aufgabe, die Tür des Restaurants zu öffnen. Dann lässt er alle anderen vorgehen. Auch im Lokal übernimmt Markus Unterberg die Führung und spricht einen Kellner an. Dieser läuft der Gruppe voran zum reservierten Tisch, gefolgt von dem Gastehepaar, Karin Unterberg und zum Schluss Markus Unterberg – der peinlich genau auf diese korrekte Reihenfolge geachtet hat. Da Harry Oberwasser der „ranghöchste“ Gast ist, bekommt er den besten Platz am Tisch, neben ihm nimmt Markus Unterberg Platz und die beiden Damen sitzen jeweils gegenüber ihren Ehemännern. Markus Unterberg weiß: Je wichtiger der Gast – desto näher sitzt er beim Gastgeber. Und er wird als Einladender nun auch die Verantwortung für eine gute Betreuung seiner Gäste wahrnehmen.

3. Auswahl von Restaurant, Speisen und Getränken
Als gute Gastgeber haben sich die Unterbergs vorher genau über den Ruf des Lokals erkundigt und waren zudem zu einem Probeessen dort – sie wollten 100 % sicher sein, dass die Qualität in jeder Hinsicht stimmt. Nun geht es an das Bestellen. Der Gastgeber lässt den Oberwassers freie Wahl, was sie trinken möchten und berät sie dabei. Als gute Gäste fragt das Ehepaar Oberwasser, was Markus Unterberg ihnen empfehlen würde bzw. was er selbst bestellt. So können Eingeladene immer sicher gehen, dass sie mit ihrer Wahl nicht übers Budget hinausgehen. Die Unterbergs empfehlen das Entrecôte und den Loup de Mer für jeweils 48,- Euro – jetzt weiß das Ehepaar Oberwasser, welches Preisgefüge an diesem Abend möglich ist.

4. Unterhaltung
Das Essen verläuft entspannt und kurzweilig. Markus Unterberg weiß, dass Harry Oberwassers großes Hobby das Segeln ist. Deswegen hat er sich im Vorfeld ein wenig über das Thema informiert und verwickelt seinen Gast in eine interessante Unterhaltung. Auch Karin Unterberg hat ihre Hausaufgaben gemacht und plaudert mit Roswitha Oberwasser über Gartenpflege, die neueste Musical-Aufführung in der Stadthalle und geeignete Walking-Runden – alles Themen, für die sich beide Frauen interessieren. Wieder haben die Unterbergs alles richtig gemacht, denn an so einem Abend geht es darum, als Gastgeber für harmonische Stimmung zu sorgen und jeden mit einzubeziehen.

5. Genießen
Während des Essens verzichten alle Anwesenden auf Business-Gespräche. Erst, als zwei Espresso, ein Kaffee und ein Digestif auf dem Tisch stehen, unterhalten sich die beiden Herren über die geschäftliche Zusammenarbeit. Genau so steht es auch in den „ungeschriebenen“ Tischknigge-Regeln.

6. Bezahlung
Etwa 20 Minuten, nachdem alle Anwesenden ihr letztes Getränk getrunken haben, winkt Markus Unterberg dem Kellner diskret und gibt zu verstehen, dass er die Rechnung haben möchte. Dann steht er vom Tisch auf und wickelt die Bezahlung abseits von seinen Gästen ab. Markus Unterberg gibt ein angemessenes Trinkgeld, das – wie er weiß – ca. 5-10 % der Rechnungssumme beträgt.

Der Abend ist hervorragend gelungen und alle Beteiligten gehen zufrieden, satt und mit einem angenehmen Gefühl nachhause. Übrigens: Markus Unterberg bekommt kurze Zeit danach einen großen Auftrag von Harry Oberwasser und arbeitet seitdem erfolgreich mit ihm zusammen. Wenn Sie es beim Geschäftsessen wie die Unterbergs machen – ob mit Kunden, Vorgesetzten, Kollegen oder Mitarbeitern – wird auch Ihr Abend zum vollen Erfolg.
 


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