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ARCHIV 2014
Aktuelles : "Business-Knigge für’s Ausland: Andere Länder – andere Sitten?" - 08/14
31.08.2015 18:50 (1742 x gelesen)

"Business-Knigge für’s Ausland: Andere Länder – andere Sitten?"

Gehen wir noch einmal gemeinsam auf Reisen: Nachdem Sie in den letzten beiden Newslettern erfahren haben, welche Trinkgeldregeln in anderen Ländern gelten und worauf Sie im Ausland bei privaten Einladungen achten sollten, dreht sich heute alles um die Geschäftsreise.



Grundregeln

Grundsätzlich kommen Sie gut zurecht, wenn Sie den Kulturen und Sitten im jeweiligen Land offen gegenüber stehen. Begegnen Sie den Menschen mit Respekt und Wertschätzung und stellen Sie möglichst keine Vergleiche an – schon gar nicht laut geäußerte „Bei uns ist das aber so …“ Beobachten Sie die „einheimischen“ Geschäftspartner gut – an deren Kleidung, Körpersprache usw. erfahren Sie eine ganze Menge über die Gebräuche des Landes. Informieren Sie sich unbedingt im Vorfeld über die jeweiligen Gepflogenheiten. Am Beispiel von Frankreich, Italien und den USA stelle ich Ihnen nachfolgend einige Business-Regeln vor:


Business-Kleidung

Auf Geschäftsreise kleiden Sie sich angemessen im Business-Look – vor allem natürlich bei den Treffen mit den Geschäftspartnern. Dazu noch einige länderspezifische Tipps:

  • In Frankreich darf es auch mal ein wenig legerer sein, aber natürlich in Maßen. Krawatte ist nicht in jedem Fall zwingend notwendig, dunkler Anzug oder Kombination dagegen schon.
  • Die Italiener mögen stilvolle, elegante und vor allem modische Geschäftskleidung – dies ist besonders im Norden des Landes und in Großstädten der Fall.
  • In den USA gehört förmliche Kleidung zum Standard. Allerdings existieren zahlreiche Ausnahmen: In der Software- und Computerbranche werden bei Meetings auch Leinenhosen, Jeans und Polohemd akzeptiert, in der Finanz- oder Versicherungsbranche ist dies ein No-Go. Erkundigen Sie sich nach den jeweiligen Vorgaben.


Geschäftsessen

Gemeinsam essen gehen und dabei Geschäftliches und Genuss verbinden – erfahren Sie, wie das in anderen Ländern abläuft:

  • Die Franzosen verbinden gerne geschäftliche Dinge mit dem Essen – allerdings wird auch erst nach der ausgedehnten Mahlzeit darüber gesprochen.
  • In Italien gehört das Essen zur kulturellen Identität. Mittags werden keine Geschäftstermine vereinbart – höchstens zum gemeinsamen Essen. Planen Sie dafür zwei, eher drei Stunden Zeit ein.
  • Bei einem Geschäftsessen in den USA sollten Sie nicht auf Ergebnisse drängen, es sei denn, Ihr Kunde oder Geschäftspartner signalisiert entsprechende Ambitionen. Wundern Sie sich nicht über die teilweise ungewohnten Tischmanieren. So werden Fisch oder Fleisch meist zuerst in mundgerechte Stücke geschnitten und dann mit Gabel in der rechten Hand verspeist. Sie dürfen aber weiterhin die gewohnte Essweise beibehalten.

Geschäftstreffen

Von Land zu Land gibt es je nach Mentalität unterschiedliche Verhaltensweisen. Das gilt natürlich auch fürs Business:

  • In Frankreich wird von uns Deutschen bei Geschäftsterminen pünktliches Erscheinen erwartet, was allerdings die französischen Geschäftsleute nicht unbedingt genauso handhaben. Bei den Verhandlungen ist diplomatische Zurückhaltung gefragt.
  • Italiener halten sich in den Besprechungen eher selten an die Tagesordnung – behalten Sie einfach die Ruhe. Dagegen dürfen Sie Ihrem Gesprächspartner hin und wieder ins Wort fallen, das entspricht dem italienischen Temperament. Ein stetiger Blickkontakt wird als Zeichen von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit wahrgenommen.
  • In den USA geht man zwar lockerer mit Hierarchien um, dennoch oder gerade deswegen wird eine Führungsposition neidlos anerkannt. Ihre amerikanischen Geschäftspartner kommen gerne zügig zum Punkt, wenn auch der Einstieg ins Business-Gespräch mit einem kleinen Scherz beginnen kann. Was die Amerikaner nicht mögen, ist zu viel Zahlen- und Datenmaterial „drumherum“.

Smalltalk

Eine kleine Plauderei kann viel bewirken – auch mit Ihren ausländischen Geschäftspartnern. Da ist es gut, mehr über die Do’s und Dont’s zu erfahren:

  • In Frankreich wird es nicht gerne gesehen, wenn wir Deutschen von unseren eigenen Leistungen schwärmen. Dagegen ist das Sprechen über die eigenen Fehler fast schon eine Tugend. Punkten können Sie, wenn Sie zumindest die Begrüßungsformel in Landessprache beherrschen und sich ein wenig mit der französischen Kultur auskennen. Über ihr Privatleben sprechen die Franzosen aber nicht gern.
  • „La familia“ ist in Italien ein gern besprochenes Thema – auch beim Smalltalk. Sie machen Ihrem Gesprächspartner eine Freude, wenn Sie ihn nach seiner Familie fragen und auch von Ihrer eigenen erzählen. Weitere beliebte Themen sind Fußball, Autos, italienische Weine, Architektur, Kunst oder Literatur. Nicht aufs „Gesprächstablett“ gehören dagegen Mafia, Korruption, Innenpolitik oder das Südtirol-Thema.
  • Im Smalltalk mit den US-Amerikanern gibt es einige Tabus: Rassen, Religion und Sex gehören dazu. Doch ganz weit vorn auf der „schwarzen Liste“ steht Politik und vor allem ist es Ausländern streng verboten, den Präsidenten zu kritisieren – das dürfen nur die Amerikaner selbst. Thematisieren Sie lieber Sport, Fitness, Wellness, Essen, Beruf, Reisen, Musik, Bücher oder Filme. Gerne dürfen Sie Land und Leute loben. Allerdings ist ein Nachhaken beim Smalltalk ebenso verpönt wie zu viele intime Details.

Ihre Angelika Resch-Ebinger


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